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Schlafstörungen : Neue Erfindung

Eine Armbanduhr mit Computerfunktion, die sogenannte Smartwatch, geht den Schlafstörungen auf den Grund.

Die Forscher des Fraunhofer-Institus in Rostock entwickelten den „kleinen Schlafcomputer“, der sich als wahres Multitalent herausgestellt hat. Funktionen wie telefonieren, Uhrzeit ablesen, Kurznachrichten und Emails verschicken, sowie Kontakte verwalten sind nur nebensächlich.
Mikrobewegungen, die durch Atmung oder Pulsschlag ausgelöst werden, werden ebenso von der Uhr registriert, wie Makrobewegungen, die beispielsweise durch ein Zucken in den Beinen oder der Arme ausgelöst werden.

Eine Armbanduhr mit Computerfunktion, die sogenannte Smartwatch, geht den Schlafstörungen auf den Grund.

Die Forscher des Fraunhofer-Institus in Rostock entwickelten den „kleinen Schlafcomputer“, der sich als wahres Multitalent herausgestellt hat. Funktionen wie telefonieren, Uhrzeit ablesen, Kurznachrichten und Emails verschicken, sowie Kontakte verwalten sind nur nebensächlich.
Mikrobewegungen, die durch Atmung oder Pulsschlag ausgelöst werden, werden ebenso von der Uhr registriert, wie Makrobewegungen, die beispielsweise durch ein Zucken in den Beinen oder der Arme ausgelöst werden.
Die darauf erfolgte Auswertung können die Patienten dann schnell und unkompliziert über das Funkmodul der Smartwatch direkt an das Schlaflabor senden.

Entwickelt wurde die Uhr aus zwei Gründen :
Zum Einen als Erleichterung für Menschen mit chronischen Schlafstörungen, da diese meist schon diesbezügliche Studien besuchten, bei denen sie von Ärzten mit speziell entwickelten und teuren Spezialuhren untersucht wurden, dass die Betroffenen viel Zeit kostete.
Zum anderen, um Anomalien im Schlaf frühzeitig zu erkennen. Hierbei werden Faktoren wie die Schlafzeiten bzw. der Schlafrhythmus und die Intensität des Schlafes analysiert, um sie im Anschluss mit bekannten Schlaf- und Wachmustern zu vergleichen.
Der Forscher Gerald Bieber erklärte zudem, dass ein solches digitales Schlaftagebuch für den behandelnden Arzt ein wichtiges Mittel für die explizierte Diagnose ist, da die Therapie dementsprechend gewählt wird.

Zurzeit wird die Uhr in einer Pilotstudie eingesetzt. Das Team aus Rostock untersucht in Kooperation mit einem Kurzentrum und einem Matratzenwerk das Schlafverhalten von Probanden auf rückenfreundlichen Matratzen.
Die Mediziner planen, dass sie in Zukunft den Bewusstseinsverlust im Schlaf mit Hilfe der Uhr erkennen können, damit Familienangehörige und/oder der behandelnde Arzt über einen Signalton informiert werden können. Außerdem wollen sie eine Funktion konstruieren die per Funk den WLAN-Router, Lampen und den Fernseher ausschaltet, bzw. die Alarmanlage einschaltet, sobald man einschläft.