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Schädlingbekämpfung aus der Luft

In Japan wird seit längere Zeit häufiger das unbemannte Flugzeug RMAX von Yamaha zum Versprühen von Schädlingsbekämpfungsmitteln und dem Ausbreiten von Dünger eingesetzt und das mehr als in einem anderen Land.

In Japan wird seit längere Zeit häufiger das unbemannte Flugzeug RMAX von Yamaha zum Versprühen von Schädlingsbekämpfungsmitteln und dem Ausbreiten von Dünger eingesetzt und das mehr als in einem anderen Land.

Das erste unbemannte Flugzeug kam 1987 mit einer Nutzlast von 20 Kilogramm auf den Markt. Die entwickelte RMAX wiegt rund 100 Kilogramm und hat eine Nutzlast von 28 Kilogramm, ist rund 2,70 Meter lang und wird von einem Zweitakt-Kolbenmotor angetrieben, der mit der üblichen Zweitakt-Benzin-Öl-Mischung befüllt wird.
Der Hauptgrund für den Einsatz der unbemannten Flieger liegt in der unübersehbaren Größe der Reisfelder. Früher setzten man bemannte Starrflügler- Agrarflugzeuge oder auch bemannte Hubschrauber ein. Da die Dünge- und/oder Schädlingsbekämpfungsmittel nicht dort ankamen, wo sie sollten, entwickelten Experten kleinere unbemannte Flugzeuge, die durch eine niedrigere Höhe ein erstaunlich hohes Maß an Präzision erreichten.
1991 wurden 33.000 Hektar Reisfelder regelmäßig besprüht. Dies steigerte sich in den letzten Jahren auf mehr als 833 000 Hektar.
Der Flieger kann manuell gesteuert werden oder auch durch sein GPS-Gerät programmiert eingesetzt werden, zudem gibt es umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen, die dafür sorgen, dass die Maschine bei einem Ausfall des Funk- oder GPS-Kontakts sofort vorsichtig landet. Auch optische Warnsignale sind vorhanden, die verhindern sollen, dass sich Menschen der Maschine nähern, wenn der Motor gerade angelassen wird.
Die RMAX von Yamaha wird nun außer im Inland auch ins Ausland exportiert. Zu den wichtigsten Märkten zählen Australien, Neuseeland und Südkorea.