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Offshore-Leistung soll gesteigert werden

Die Offshore-Windparks sind im Wasser aufgestellte, nebeneinander gereihte Windräder, die weltweit, wie zum Beispiel in der Nord- und Ostsee, vorhanden sind. Durch die Parks können vielzählige Haushalte mit Strom versorgt werden, jener durch die vom Wind produzierte Energie entsteht. Auf Drängen der deutschen Bundesregierung sollen die Leistungen der Windräder nun verbessert werden.

Die Offshore-Windparks sind im Wasser aufgestellte, nebeneinander gereihte Windräder, die weltweit, wie zum Beispiel in der Nord- und Ostsee, vorhanden sind. Durch die Parks können vielzählige Haushalte mit Strom versorgt werden, jener durch die vom Wind produzierte Energie entsteht. Auf Drängen der deutschen Bundesregierung sollen die Leistungen der Windräder nun verbessert werden.

Das Vorhaben der Regierung liegt darin, die Offshore-Leistung bis 2020 von den heutigen 200 Megawatt auf zehn Gigawatt zu steigern, damit zukünftig mehr als 500.000 Haushalte mit Windstrom versorgt werden können.
Um dem Wunsch des Staates nachzugehen, setzt das Stromnetzunternehmen Tennet in der neu entwickelten elektrischen Energieübertragung „HelWin1“ eine Technik mit dem Namen VSC-Technologie ein, die die Energiebewegungen ausgleichen und somit die Netzsicherheit erhöhen soll.

Abgesehen von dem sich daraus ergebenen Vorteil sind weitere Vorteile die Überwachung und Steuerung vom Festland durch die Vollautomatisierung, eine Selbststabilisierung der Anlagen, sowie ein vollständiges Bild des Betriebszustandes durch installierte Kameras und Sensoren.
Doch ein Nachteil ist die Fläche des Netzanschlusses „HelWin1“ (50m Breite, 27m Höhe und 75m Länge), die etwa so groß wie ein halbes Fußballfeld ist, weshalb es schwer werden könnte die gesamte Produktion mit einem Mal ins Wasser zu setzten. Aus diesem Grund wurde bereits im Juni ein Teil, die Unterkonstruktion, auf den Meeresboden in 23m Tiefe, nordwestlich der Insel Helgoland installiert.
Zu Beginn soll die Windenergie von den Windparks auf einen höhere Wechselspannung umgewandelt werden. Daraufhin ändert die „HelWin1“ sie in mit einem geringem Energieverlust in Gleichstrom um. Zum Schluss wird in Büttel der Gleichstrom nochmals in Wechselstrom geändert um ihn anschließend in das deutsche Stromnetz einzuführen.
„Das ist alles made in Germany und bietet enorme Chancen“ bekundete Bundeswirtschaftsminister Rössler bei der Eröffnung des größten deutschen Meereswindparks Bard Offshore 1.

Bis zur vollständigen Einsetzung der Fabrikation vergeht allerdings noch Zeit.