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Magnetische Datenspeicherung: Erfolgreiche Forschungsergebnisse

Laut einem Artikel der Fachzeitschrift Science gelang einem internationalen Forscherteam vom Argonne National Laboratory in Lemont bei Chicago, ein bedeutender Forschungsschritt zur Entwicklung produktiver magnetischer Datenspeicher. Dieser besteht aus einer dreilagigen Schicht aus Tantal, Tantaloxid und einer magnetisierbaren Legierung aus Kobalt, Eisen und Bor. Die daraus entstanden Streifen werden mit Hilfe eines photolithografischen Verfahrens, mit einer Engstelle geformt. Magnetisiert werden jene durch leichte Stromimpulse und durch ein senkrechtes Magnetfeld.

Laut einem Artikel der Fachzeitschrift Science gelang einem internationalen Forscherteam vom Argonne National Laboratory in Lemont bei Chicago, ein bedeutender Forschungsschritt zur Entwicklung produktiver magnetischer Datenspeicher. Dieser besteht aus einer dreilagigen Schicht aus Tantal, Tantaloxid und einer magnetisierbaren Legierung aus Kobalt, Eisen und Bor. Die daraus entstanden Streifen werden mit Hilfe eines photolithografischen Verfahrens, mit einer Engstelle geformt. Magnetisiert werden jene durch leichte Stromimpulse und durch ein senkrechtes Magnetfeld.

Dieser magnetische Bereich folgte der Stromrichtung und passierte letztendlich die Engstelle der Streifenform. Somit entstanden feinste magnetische Wirbel (Skyrmionen), jene konnten von den Wissenschaftlern bis zu 8 Stunden stabilisiert werden. Schon seit längerem gelten Skyrmione als Hoffnungsträger der magnetischen Datenspeicherung. In einem Festkörper lassen sich nur wenige Nanometer kleine Magnetwirbel, mit besonders kleinen magnetischen Einheiten zeugen. Für die Vergrößerung des Datenspeichervolumens ist dies wiederum Voraussetzung. Ein einziges Mal gelang die gezielte Synthetisierung von Skyrmionen und deren Steuerung bei einer Versuchstemperatur von -265°C, mittels elektrischer Impulse. Bei Raumtemperatur konnte das Forscherteam bereits Skyrmione erzeugen und auch kontrollieren, somit schufen sie eine bedeutende Grundlagenforschung, für die Entwicklung eines Anwendungsprozesses für Skyrmione. Es sind jedoch noch Jahre oder sogar Jahrzehnte Forschungsarbeit notwendig, bis zur industriellen Verwendbarkeit, aufgrund ihres enormen Potentials könnten die Skyrmione die magnetische Datenspeicherung revolutionieren.

 

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