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Klimawandel – mögliche Verlangsamung durch neue Technik von Ingenieuren ?!

Forscher aus Österreich haben eine neue Verbrennungstechnik entwickelt, die die Umwelt zukünftig vor unkontrollierbarem Kohlendioxid schützen könnte.

Aufgrund des Klimawandels, der durch die moderne Lebensweise der Industriegesellschaften, präziser durch die Verbrennung von Kohle, Gas und Öl, die Massentierhaltung und die Abholzung von Wäldern hervorgerufen wird, ist die Durchschnittstemperatur in den vergangenen 100 Jahren bereits um 0,74° Celsius gestiegen.

Forscher aus Österreich haben eine neue Verbrennungstechnik entwickelt, die die Umwelt zukünftig vor unkontrollierbarem Kohlendioxid schützen könnte.

Aufgrund des Klimawandels, der durch die moderne Lebensweise der Industriegesellschaften, präziser durch die Verbrennung von Kohle, Gas und Öl, die Massentierhaltung und die Abholzung von Wäldern hervorgerufen wird, ist die Durchschnittstemperatur in den vergangenen 100 Jahren bereits um 0,74° Celsius gestiegen. Bis zum Jahre 2100 halten es Experten sogar für möglich, dass sich die Temperatur weltweit um 6,4° Celsius erhöht, was bereits heutzutage die Folge hat, dass Gletscher weltweit in beängstigender Schnelle schmelzen, wodurch der Meeresspiegel drastisch steigt. Aber auch langanhaltende Dürreperioden mit entsprechender Wasserarmut sind die Folge. Somit sind nicht nur Tiere, sondern auch Menschen betroffen, die ihren Lebensraum und ihre Nahrungsmittel verlieren.

Unter anderem die Ingenieure der Technischen Universität Wien haben sich mit der Problematik des Klimawandels beschäftigt und daraufhin ein Kohlekraftwerk mit einer neuartigen Verbrennungstechnik entwickelt, bei jener einfangbares, für den Klimawandel verantwortliches, reines Kohlendioxid (CO2) freigesetzt wird.
Erreicht wird dieses Ergebnis, bei jenem des Weiteren sauerstoffarme Luft und Wasser produziert werden, durch die flammenlose Verbrennung von Kohle bzw. Erdgas.
Diese Vorgehensweise namens Chemical Looping Combustion, kurz CLC, ein zweistufiger Prozess, zeichnet sich dadurch aus, dass der Brennstoff und die Luft in keinen Kontakt miteinander treten, da der Sauerstoff der Luft, die in den ersten Reaktor strömt, durch herumkreisende Metallpartikel aufgenommen wird. Die Metallpartikel, die durch diesen Vorgang oxidierten, gelangen in den zweiten Reaktor, in jenem sie mit Kohlenstaub vermischt werden. Die benötigte Wärme entsteht im Anschluss dadurch, dass sich die Sauerstoffatome von ihren metallischen Wirten trennen, sich aber mit der Kohle verbinden. Die Nutzung der Wärme wird durch einen Dampfprozess möglich, der jene Hitze zu Strom erzeugen kann.

Folglich erfolgt eine Verbrennung ohne Flamme, dessen Erzeugnisse, wie das reine Kohlendioxid, unter der Erde eingelagert, aber auch als Chemierohstoffe genutzt werden können.

Mittels dieser Technik müsste die Industrie nicht auf fossile Energieträger wie Braunkohle, Erdgas oder Torf verzichten, wäre aber umweltfreundlicher.
Das derzeit größte Kohlekraftwerk, jenes diese Technik betreibt, ist in Wien ansässig. Da es allerdings den österreichischen Ingenieuren nicht möglich war, über eine Leistung von 140 Kilowatt hinaus zu kommen, arbeitet nun unter anderem ein US-amerikanisches Forscherteam an der Ausarbeitung des Prozesses.