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Formgedächtnislegierung optimiert –Millionenverformung überstanden

In immer mehr Anwendungsgebieten erhalten Materialien mit Formgedächtnis Einzug, diese haben die Eigenschaft sich nach einer Verformung wieder in die Ausgangsform zurück zu bilden.

Bei einer solchen Verformung entsteht Wärme, die bei einer wiedereinnahme der Ursprungsform erneut entzogen wird. Diese Materialien sind mittlerweile für eine Vielzahl von Anwendungen verwendbar, die Kühlprozesse erfordern. Aber auch in der medizinischen Technologie wird damit experimentiert, zum Beispiel ist die Gedächtnismaterie ideal geeignet für Herzklappen.

In immer mehr Anwendungsgebieten erhalten Materialien mit Formgedächtnis Einzug, diese haben die Eigenschaft sich nach einer Verformung wieder in die Ausgangsform zurück zu bilden.

Bei einer solchen Verformung entsteht Wärme, die bei einer wiedereinnahme der Ursprungsform erneut entzogen wird. Diese Materialien sind mittlerweile für eine Vielzahl von Anwendungen verwendbar, die Kühlprozesse erfordern. Aber auch in der medizinischen Technologie wird damit experimentiert, zum Beispiel ist die Gedächtnismaterie ideal geeignet für Herzklappen.

Bisherige Nachteile werden in der geringen Zyklendauer gesehen, schon nach einigen hundert Verformungen ist der Stoff nicht mehr in der Lage die korrekte Ausgangsform wieder einzunehmen.

Forscher aus Deutschland und den USA entwickelten jetzt eine spezielle Legierung, die mehrere Millionen Verformungen hält. Im Labor testete man das an über zehn Millionen Versuchen ohne jegliche Ermüdungserscheinungen. Die Legierung bestehend aus Titan, Nickel und Kupfer und wird aus einer heißen Gasphase als metallischer Film gewonnen. Seit längerem schon ist das Gedächtnismaterial aus Titan und Nickel bekannt unter dem Namen Nitinol, doch erst durch das Hinzufügen von Kupfer konnte man die Materie soweit entwickeln, dass die Rissbildung verhindert wurde. Der Benutzung als kühlendes Verformungsmaterial, z.B. in Kühlgeräten, steht demnach nichts mehr im Wege. Lediglich als Herzklappenmaterial bedarf es noch nach Forschung, da dieses Titan-Nickel-Kupfergemisch nicht körperverträglich ist.

Die neuartige Formgedächtnislegierung stellt in jedem Fall eine wichtige Grundlagenforschung dar und kann somit auch als Ausgangspunkt für Materialforschungen in der Medizintechnik dienen.

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