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„Hyperloop“, Alternative zum Flugzeug und Auto?

Es klingt wie in einem Science-Fiction-Film, könnte aber Wirklichkeit werden.
Der lebhafte Unternehmer Elon Musk ist 42 Jahre, gründete PayPal und verkaufte den Bezahldienst mit großem Gewinn an Ebay und möchte nun Flugzeuge, Autos, Züge gegen Transportkapseln ersetzten.

Es klingt wie in einem Science-Fiction-Film, könnte aber Wirklichkeit werden.
Der lebhafte Unternehmer Elon Musk ist 42 Jahre, gründete PayPal und verkaufte den Bezahldienst mit großem Gewinn an Ebay und möchte nun Flugzeuge, Autos, Züge gegen Transportkapseln ersetzten.
Seine Erfindung ist eine auf Luftkissen schwebende Kapsel. Genauer, zwei nebeneinander verlaufende Röhren auf Stelzen, die dadurch eigenen Antrieb haben und 1220 Kilometer in der Sekunde beschleunigen sollen.Die Erfindung trägt den Namen „Hyperloop“. Es kann bis zu 28 Personen transportieren und wenn man eine Kapsel verpasst, kommt in dreizig Sekunden schon die nächste. Es legt einen Weg von 600 Kilometern in 35 Sekunden zurück, doch angesichts seiner Beschleunigung ensteht ein extremer Luftwiderstand. Durch abgesenkten Druck in der Röhre und großen Propellern vorne an der Kapsel wird Luft „weggeschaufelt“, wodurch die Gegenkraft verringert werden soll.
Ein Vorteil ist, dass „Hyperloop“ weniger anfällig für Erdbeben und weniger unfallträchtig ist, da es nicht wie ein Flugzeug abstürzen oder wie ein Zug entgleisen könnte. Es ist alles im allem eine gute Idee. Die Kosten sollen sich aber auf rund 5,6 Milliarden Euro belaufen. Ein „Transportmittel, das das Reisen revolutinieren könnte“ beschönigt Musk.
Die ersten Pläne wurden mit Ingenieuren von Tesla und SpaceX vollzogen, trotzdem ist die Realisierung weit entfernt. Dadurch hat Musk Zeit Pläne von Außen hereinzuholen und „Hyperloop“ offen weiterzuentwickeln.

Ob und wenn ja wann das revolutionäre Fortbewegungsmittel zu fahren ist, ist noch unsicher -laut Musk soll es ein erstes Testmodell in drei bis vier Jahren geben.