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Der Mangel an Trinkwasser und ein Schritt in die richtige Richtung

Die Daten über die Lage des Trinkwassers weltweit sind erschreckend. Aktuell haben mehr als eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser. Eine Zahl, die bis zum Jahr 2025 auf 2,3 Mrd. Menschen ansteigen soll. Bis 2050 drohen sogar 2/3 der Weltbevölkerung das Leiden an akutem Wassermangel. Doch schon jetzt stirbt alle acht Sekunden ein Kind, weil es verseuchtes Wasser getrunken hat. Jährlich sind das insgesamt rund 5,3 Millionen Menschen. Weitere 3,3 Mrd. erkranken jedes Jahr aus demselben Grund.

Die Daten über die Lage des Trinkwassers weltweit sind erschreckend. Aktuell haben mehr als eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser. Eine Zahl, die bis zum Jahr 2025 auf 2,3 Mrd. Menschen ansteigen soll. Bis 2050 drohen sogar 2/3 der Weltbevölkerung das Leiden an akutem Wassermangel. Doch schon jetzt stirbt alle acht Sekunden ein Kind, weil es verseuchtes Wasser getrunken hat. Jährlich sind das insgesamt rund 5,3 Millionen Menschen. Weitere 3,3 Mrd. erkranken jedes Jahr aus demselben Grund.

Die Versorgung der bedürftigen Menschen mit Trinkwasser ist daher ein großes Thema. Die Konzentration liegt unter anderem auf den Bau von Brunnen, aber auch auf Wasserfiltern, die das vorhandene, aber verschmutzte Wasser säubern sollen, sodass es für die Menschen nicht mehr gesundheitsschädlich ist. Problem der bisherigen Wasserfilter ist allerdings, dass sie für den Erwerb vieler Dritte-Welt-Länder zu kostspielig sind, da die Herstellung sehr aufwändig ist. So muss nämlich das Verhältnis zwischen Porengröße und notwendigem Druck aufeinander abgestimmt werden, sodass so viel wie möglich Wasser in kürzester Zeit den Filter durchlaufen kann. Die Regeln für diesen Zusammenhang sind allerdings gesetzlich festgelegt, diese gelten jedoch nicht mehr, sobald die Größe der Poren im Nanobereich liegt. Obwohl die Poren also nur noch wenige Millionstel Millimeter klein sind, sind sie sogar für das zu säubernde Wasser bis zu 10.000 Mal durchlässiger.
Auch wenn sich dieses Mysterium bislang nicht erklären ließ, nutzen nun Forscher der Singapore University of Technology and Design diese Technik um einen Trinkwasserfilter zu entwickeln, der die Größe einer herkömmlichen Tasse hat und sich aus Nanoröhrchen zusammensetzt, die aus Kohlenstoff bestehen. Die Herstellungskosten sind im Gegensatz zu den geläufigen Wasserfiltern sehr preiswert.
Der Filter birgt neben diesem Preisvorteil, auch weitere Vorteile, allerdings auch einige Nachteile. So reinigt er zwar das Wasser und ist er für jeden Menschen tragbar und somit für Reisende in Ländern mit nicht gesicherten Trinkwasser ideal, allerdings ist die Menge des sauberen Wassers aufgrund der Filtergröße gering, sodass wahrscheinlich nur 1 Mensch davon einen Tag lang trinken könnte. Zudem erreicht das Wasser beinahe den Status von destilliertem Wasser, jenes auf Dauer und in größeren Mengen für Menschen schädlich ist, da es ihm an wichtigen Mineralien mangelt. Diese müssten dem Wasser folglich hinzugefügt werden, um das Wasser über einen längeren Zeitraum unbedenklich trinken zu können. Zudem kommt außerdem, dass die Nanoröhrchen mechanisch nicht sehr belastbar sind.

Bislang gibt es nur einen Prototyp des Filters.
Um die Mängel zu verbessern arbeiten die Forscher nun mit Wissenschaftlern aus der USA und Asien zusammen.