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Der Herzschlag als Passwort

Die meisten Menschen kennen das Problem, sich ihre Passwörter nicht auf Dauer merken zu können, gerade wenn die letzte Benutzung einige Zeit zurückliegt – ab 2014 soll dieses Problem mit Hilfe des eigenen Herzschlages gelöst werden.

Die meisten Menschen kennen das Problem, sich ihre Passwörter nicht auf Dauer merken zu können, gerade wenn die letzte Benutzung einige Zeit zurückliegt – ab 2014 soll dieses Problem mit Hilfe des eigenen Herzschlages gelöst werden.

Durchschnittlich besitzt jeder Internetnutzer mindestens 30 und maximal rund 50 Accounts, zum Beispiel für Internet Communities, Online-Versandhäuser oder andere Online-Geschäfte, für jene er in der Regel fünf Passwörter verwendet. Oft werden jedoch die Passwörter, die seltener benötigt werden, vergessen.

Aus diesem Grund entwickelte das technische Unternehmen Bionym aus Kanada ein elektronisches Armband namens Lymi, das seinem Träger mehr Sicherheit und Bequemlichkeit bieten soll.
Lymi wurde mit einem System ausgestattet, dass durch einen Druck auf eine Elektrode aktiviert wird und ein Elektrodiagramm erstellt, das ähnlich individuell wie ein Fingerabdruck ist.
Das erstellte EKG dient dem Träger wie ein persönliches Passwort, sodass es möglich wird, sich mit diesem sowohl in Online-Benutzerkonten einzuloggen, als auch das die Autoverrieglung mittels einer Handgelenkdrehung zu öffnen.
Eine Voraussetzung ist allerdings, dass die Geräte, also Smartphones, Computer oder auch das Fahrzeug mit Bluetooth ausgestattet sind, um eine Verbindung mit dem Armband herstellen zu können.

In Zukunft soll das Armband vielen Kontoinhabern das Einloggen dementsprechend vereinfachen, allerdings müssen sich die Interessenten bis 2014 gedulden, bis Lymi auf den Markt kommt.